Portugieser - Freddys Radtouren

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Portugieser

Rebsorten > Die roten Rebsorten
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Der Portugieser ist ein unkomplizierter und süffiger Schoppenwein. Sein Ursprung wird in Österreich/Ungarn vermutet. Hinsichtlich der Anbaufläche von ca. 4300 Hektar, das sind 4% der deutschen Rebfläche, ist der Portugieser die drittwichtigste Rotweinrebsorte in Deutschland.
In den 70er Jahren wurde der Anbau der Sorte stark zurückgefahren, in den 80ern wieder forciert und heute hat sich die Rebfläche weitestgehend stabilisiert. Die Boden- und Lagenansprüche sind gering, allerdings sind feuchte und schwere Böden ungeeignet. Sogar mit nährstoffarmen Sandböden kommen die Reben gut zurecht und treten keine Schäden durch Winterfröste ein, gilt der Portugieser als sehr ertragssicher. Da die Trauben früh reifen, können sie schon in der ersten Septemberhälfte als Qualitätswein geerntet werden.
Der Traubenmost wird umgehend oder nach nur kurzer Standzeit abgepresst und dann zum beliebten Weißherbst ausgebaut. Die hellrote Farbe legt den Ausbau dieses hellrosafarbenen Weines natürlich sehr nahe. Aber auch die Rotweine vom Portugieser zeigen ein funkelndes, helles Rubinrot, was sich aus dem geringen Anteil an Tannin ergibt.

Portugieser

Fazit:
Der Portugieser ist ein frischer und doch vollmundiger Schoppenwein mit belebender Säure, der ruhig auch etwas kühler getrunken werden darf. Im Duft findet man Anklänge von roten Johannisbeeren, Himbeeren, Erdbeeren und Sauerkirsche. Als Essensbegleiter ist er unauffällig und passt zu vielen Gerichten. Ausgebaut als Weißherbst ist er ein beliebter Sommer- und Terrassenwein.

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